Ein leises wummern, ganz weit weg, langsam werd ich wach, das wummern lauter, das ist er diese fiese Tag danach. Nachts keinen Gedanken an die Folgen verschwendet. Durch die Nacht sind wir gezogen, das glitzern der Leichttafeln auf dem nassen Asphalt. Lachende Menschen um uns herum, wir halten uns an den Händen, stürzen schon ins nächste Getummel. Noch Mal an die Bar. Hier ein Kurzer da ein Bier. Ein Euro in die Jukebox und alles rausschreien, raustanzen. Schwitzen liegen wir uns den Armen, du flüsterst mir ins Ohr, mich erreicht nur dein heißer Atem, ich nicke und lache. Du wirbstelst mich im Kreis fängst mich lachend wieder ein. Ich wünsche mir das diese Nacht nie zu Ende geht.
Donnerstag, 13. Januar 2022
Mittwoch, 12. Januar 2022
2022
Hab auf ne Antwort gewartet. Naja.
Steh hier seit 20 Minuten. Egal.
Treffen Morgen? Mal sehen.
Lust auf Kaffee?... Bier?... Rum? Machen? Hihi sorry... Nevermind.
Und sonst so?...
Wie geht's? Alles gut? Nein? Sorry, dass ich existiere.
Montag, 3. Januar 2022
Herzflattern
Spiegelverkehrt.
Ich schau Dir ins Gesicht. Ein breites Lächeln, verzieht sich zu einem verschmitzten Grinsen. Ein kribbeln geht durch meinen Körper. Die Luft flirrt. Ich spüre ein Knistern. Das Lächeln erreicht Deine Augen. Deine Augen strahlen. Du berührst mich sanft an meiner Hand. Deine Augen suchen nach Einigkeit, nach Lust und Leidenschaft. Ein beinahe nicht erkennbares nicken und Du nimmst meinen Kopf in Deine Hände. Meine Knie wollen nachgeben aber Du hältst mich. Küsst mich wie ich es mir vorgestellt habe. Ergebe mich Dir. Fühle mich schwerelos. Hebe ab. Du lässt von mir ab. Ein blinzeln, das Strahlen wird schwächer, ein blinzeln, Du lässt mich los, ein blinzeln, Deine Augen plötzlich leer. Deine Augen stumpf. Ich schaue genauer. Ich sehe Unverständnis. Unsicherheit. Ich komm Dir näher. Große blaue Augen, unwissend, verletzt. Und plötzlich glasklar; die strahlenden Augen waren nicht Deine, sondern das Spiegelbild der Meinen.
Freitag, 29. Dezember 2017
Allein
Langeweile ist mein Synonym für Einsamkeit. Wenn mich jemand fragt wie die Weihnachtsfeiertage waren dann sage ich : langweilig. Langweilig ist gut. Jeder findet irgendwann irgendwas langweilig an den Weihnachtstagen.
Insgeheim hoffe ich, dass mich jemand fragt wieso langweilig.
Die Antwort daraif wäre schwierig. Traurig in erster Linie. Eine Antwort die nicht jeder verkraften würde. Wer aus meinem Freundeskreis könnte diese Antwort überhaupt verkraften?
Wer weiß schon wie es in mir drin aussieht.
Niemand.
Nur ich.
Allein bedeutet nicht gleich Einsam, hat mir jemand gesagt. Gut, dann bin ich Beides.
Einsam.
Neues Jahr , neues Glück.
Alles wie immer. Nächstes Jahr auch noch alleine. An Weihnachten. An Silvester. Wie lange geht das wohl noch so?
Sonntag, 16. August 2015
Du&ich/Ich&Du
"Lieber Wolke 4 mit Dir als unten wieder ganz allein?"
Ich war schon ganz oben. Mehrmals. Ich war auch schon ganz unten. Mehrmals. Und genau dieses Auf und Ab zeigt mir, dass es sich lohnt zu warten. Mich nicht mit dem Mittelmaß zufrieden zu geben. Nach Gemeinsamkeiten zu suchen, statt sie offensichtlich zu sehen. Gegen meine eigenen Prinzipien an zu gehen. Mich zu verlieren um Dich glücklich zu machen.
Niemals hätte ich die Person für Dich sein können, die Du in mir gesehen hast. Zu viele Abgründe liegen zwischen uns. Ganze Welten.
Ist es falsch auf das Bauchkribbeln zu warten? Die Schmetterlinge im Bauch? Nein. Ich möchte warten. Suchen oder gefunden werden. Ich möchte dümmlich, verknallt grinsend durch die Straßen gehen, das frisch verliebte Gekicher in meine rosa-rote Welt hinaus tragen.
Und auch Du hast jemanden verdient mit dem Du das erleben kannst. Der Dich liebt und Deine Kinder, Deinen Lebensstil.
Wir werden wieder oben auf sein und dann mit unserem dämlich dumm dreisten Grinsen auf die Armen Leutchen runter blicken, die sich für Wolke 4 entschieden haben.
- Cin Cin.
- Auf uns. Auf die Freundschaft.
Donnerstag, 16. Juli 2015
20
Funkstille. Die Frage nach dem Warum quält mich. Und die ungeschriebenen Gesetzte geben vor, dass ich nicht fragen darf. Dafür viele vielleichts oder hätte wenn und abers... wie auch immer der Schmerz ist da. Egal wie kurz die Zeit war, dafür um so intensiver und ich dachte wir kämen gegen die Vorteile der Gesellschaft an. Zumindest dachte ich, es käme auf einen gemeinsamen Versuch an.
Mein Herz, da wo es hingehört, gut verschlossen zurück in der Dunkelheit. Der Schlüssel unerreichbar.
Herz aus. Kopf an.
Enttäuscht wie so oft schon. Und trotzdem will die Romantikerin in mir nicht aufgeben.
Hoffnungslos Hoffnungsvoll.