Mittwoch, 4. Februar 2015

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Ich halte mein Handy in der Hand, tränenüberströmt versuche ich durch den Schleier den richtigen Chat zu finden; muss fest stellen, dass du schon viel zu weit nach unten gerutscht bist; das liegt leider nicht an mir, sondern an den Antworten die seit so langer Zeit ausstehen.


Weltuntergang in meinem Kopf. Allein. Einsam. Die Gefühle überwältigen mich und ich bin gefangen mittendrin in dem Wahnsinn.


Ich habe den Link schon kopiert, in das Fenster eingefügt, nur eine Berührung trennt mich davon meine tiefsten Empfindungen mit Dir zu teilen; den Dämonen Gesichter zu verpassen.


Ich lese noch einmal jedes Wort, dass ich bisher geschrieben habe und fühle mich plötzlich gar nicht mehr wohl damit Dir diese Bürde aufzuerlegen. Das ist nicht meine Entscheidung Dich damit zu belasten; zu Mal ich mir sicher bin, dass Du selbst nach dieser Offenbarung nicht ein Wort für mich übrig hättest.


Ich fühle mich klein. So klein und allein. Die Welt stürzt über mich ein. Meine Tränen spülen mich fort in eine traumlose Welt.



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